LIFESTYLE

5 Tipps für ein erfolgreiches Mode-Praktikum

9. Juni 2016

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In gut einem Monat stehen wieder die Semesterferien vor der Tür und für viele Studenten ist das die perfekte Zeit, um ein Praktikum zu absolvieren. Da zumindest jeder Modestudent während seines Studiums Einblicke in die Modebranche erhalten sollte, gebe ich euch ein paar Tipps wie ihr ein Mode-Praktikum ergattern und es erfolgreich durchlaufen könnt – denn auch in meiner Zeit als Modestudentin habe ich so einige Praktika bezwungen.

Tipp 1: Richtiges Timing

Rechtzeitig umschauen und bewerben! Gerade die beliebten Praktikumsplätze bei bekannten Modelabels, Fashion Magazinen etc. sind schnell vergeben. Daher lohnt es sich schon etwa ein Jahr vor dem geplanten Praktikum immer mal wieder nach freien Stellen zu schauen. Ich wollte mein Pflichtpraktikum damals unbedingt bei einem bestimmten Modeunternehmen machen und habe deshalb sogar ein ganzes Urlaubssemester genommen, da der Zeitraum für den ich mich eigentlich beworben hatte, schon besetzt war. Was tut man nicht alles! Ich muss aber sagen, dass einige meiner Kommilitoninnen damals auch sehr kurzfristig noch ein wirklich gutes Praktikum ergattern konnten. Deshalb immer die Augen nach interessanten Ausschreibungen offen halten. Falls ihr nicht wisst, wo überhaupt freie Stellen für ein Mode-Praktikum zu finden sind – schaut einfach mal am Schwarzen Brett eurer Uni, auf FashionUnited oder direkt auf der Webseite eures Wunschunternehmens.

Tipp 2: Erste Schritte

Die Bewerbung ist die erste Hürde in Richtung Wunschpraktikum und vermittelt schon einen ersten Eindruck eurer Person. Eine Überarbeitung des CV ist definitiv notwendig, denn eure Grundschule interessiert jetzt nun wirklich keinen mehr. Der Fokus sollte auf das Studium und eurer praktischen Erfahrung in der Modebranche gelegt werden. Das ist alles, was für das Praktikum zählt! Bewerbt ihr euch bei einem Fashion Magazin? Super, dann schickt auf jeden Fall Textproben von euch mit. Das kommt immer gut an und sie sehen gleich, was ihr drauf habt. Nach meiner Erfahrung stellen die Redaktionen von Modezeitschriften am liebsten Praktikanten ein, die schon ein wenig Berufserfahrung durch einen eigenen Blog oder einer freien journalistischen Tätigkeit sammeln konnten.

Tipp 3: Der richtige Look

Das Outfit für das Vorstellungsgespräch sollte dem Stil des Modelabels entsprechen bei dem ihr euch beworben habt. Gerade in der Modebranche zählt das Äußere extrem. Wer sich also für ein Mode-Praktikum bewirbt und dann mit Schlabberpulli und ausgelatschten Schuhen zum Vorstellungsgespräch kommt, signalisiert leider nicht unbedingt eine Leidenschaft für Mode. Wie in allen anderen Branchen gilt auch hier: Ein gepflegtes Aussehen ist Voraussetzung stets gepaart mit einem trendigen und modernen Outfit.

Tipp 4: Ausdauer beweisen

Habt ihr die ersten Schritte gemeistert und den Job ergattert, dann steht euch hoffentlich eine aufregende und lehrreiche Zeit bevor. Vergesst aber nicht, dass ihr immer noch als Praktikant im Unternehmen seid. Es kann also vorkommen, dass ihr vor klassischen Kopier-und-Kaffee-koch-Tätigkeiten nicht verschont bleibt. Erledigt diese einfach brav mit einem Lächeln und gut ist. Allerdings sollten solche Dinge nicht die Hauptbeschäftigung während eures Praktikums sein! Schließlich seid ihr dort, um etwas über das Modebusiness zu lernen. Leider musste ich selber eine derartige negative Erfahrung machen und weiß somit wovon ich rede. Nicht schön!

Tipp 5: Networken

Die Modebranche ist kleiner als die meisten denken und vieles läuft über Kontakte. Ihr solltet während eures Praktikums also einen guten Eindruck hinterlassen und euch mit den entsprechenden Leuten vernetzen, damit ihr dauerhaft einen Fuß im Modebusiness habt. Hier ist Eigeninitiative gefragt und ein gutes Praktikums-Zeugnis hat mir am Ende schon so manche Tür geöffnet.

Während meines Mode- und Textilmanagement-Studiums habe ich vor ungefähr vier Jahren ein Pflicht- sowie ein freiwilliges Praktikum in der Modebranche absolviert. Das Erste in der PR eines französischen Mode-Labels und das Zweite in einer großen Modelagentur. Welches Praktikum ich damals aus freien Stücken abgebrochen habe, schreibe ich euch in einem nächsten Blogpost zum Thema Mode-Praktikum: Meine Erfahrungen!

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