LIFESTYLE

5 Tipps for being a nice Fashionblogger

16. August 2015

Fashion Inspiration

Vor etwa einer Woche habe ich einen wirklich interessanten Post von Franzi auf ihrem Blog Zukkermädchen gelesen, der mich zum nachdenken – aber auch zum Handeln angeregt hat! In der heutigen Gesellschaft dreht sich allzu oft vieles nur um materielle Dinge und gerade als Fashionblogger befindet man sich meistens mittendrin in der Spirale aus Oberflächlichkeit und Konsum.

Wer von uns kennt es nicht: Man kauft sich einfach viel zu viel, trägt es dann nur eine Saison oder gar nicht – ja, auch die geliebten Fehlkäufe bleibe hier und da nicht aus – und am Ende landet es dann doch im Müll oder verstaubt samt Etikett in der hintersten Ecke des Kleiderschranks. Frei nach dem Motto von  Carrie Bradshaw: „Am liebsten habe ich mein Geld dort, wo ich es sehen kann – hängend in meinem Kleiderschrank!“, sollten wir gewissenhafter mit dem Shoppen von Fashion umgehen! Den ein oder anderen Fauxpas kann man sicher verzeihen und klamm und heimlich unter den Tisch oder besser gesagt in den Kleiderschrank kehren, aber im Großen und Ganzen sollte dies nicht die Regel sein. Wohin also nun mit den Fehlkäufen und saisonbedingten Trendstücken?

Altkleidersammlung

Dies ist wohl die bekannteste Anlaufstelle für die ‘’Entsorgung’’ der ausgedienten Kleidung. Sogenannte Altkleidercontainer gibt es in nahezu jeder Stadt und sind für jeden frei zugänglich, denn seit 2007 werden die Altkleider in Hamburg nicht mehr von der Straßensammlung mitgenommen. Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, Malteser, alsterarbeit, Kolping und FWS haben zahlreiche Sammelcontainer in Hamburg, die gerne mit Altkleidern sowie Schuhen gefüttert werden wollen. Eine Liste mit Adressen für die Container findet ihr hier. Vorsicht aber vor den illegalen Sammlern, die vermeintlich gespendete Kleidung wird meistens verkauft und kommt somit nicht den Bedürftigen zugute.

Kleiderkammern

Zusätzlich könnt ihr eure Kleidung auch in einer der fünf Kleiderkammern des DRK in Hamburg abgeben. Die Organisation versorgt damit rund 1,2 Millionen Menschen bundesweit. Die Bedürftigen erhalten die Kleidungsstücke dort kostenlos. Die Anlaufstellen befinden sich in Wilsdorf, Wandsbek, Barmbek-Nord, Eimsbüttel und Schenefeld. Genaue Adressen findet ihr hier.

Flohmarkt

Natürlich könnt ihr eure aussortierten Kleidungsstücke auch selber auf dem Flohmarkt verkaufen, falls ihr lieber Geld spenden möchtet. Hamburg hat zu jeder Jahreszeit, ob drinnen oder draußen, eine Vielzahl an Flohmärkten zu bieten. Einfach hier online etwas rumstöbern, dort findet man alle wichtigen Infos: Was? Wo? Wann?

Direkte Sachspenden

In Hamburg gibt es allerhand Organisationen, die für den guten Zweck tätig und dadurch auf eure Sachspenden angewiesen sind. Ihr könnt eure Kleidung direkt vor Ort abgeben und somit Flüchtlingen, Obdachlosen und eine Menge anderer Bedürftiger helfen. Es lohnt sich also den Kleiderschrank einmal auszumisten, denn unser ‘’zuviel’’ kann für jemand anderen von großer Bedeutung sein. Zwei wichtige Adressen – wie ich finde – sind:

Hilfe für Obdachlose – Der Mitternachtsbus: Bundesstr. 101 in 20144 Hamburg, Annahme: Kleidercontainer vor dem Diakonie-Zentrum für Wohnungslose

Speziell für Flüchtlinge, Kleiderkammer Lutherkirche (Bahrenfeld): Regerstr. 73 in 22761 Hamburg, Mo+Mi 10 – 14 Uhr, Do 10 – 21 Uhr – auch Kleidercontainer vor Ort

Sozialkaufhaus

Wenn ihr euren Kleiderschrank gründlich durchforstet und aussortiert habt, dann gibt es auch die Möglichkeit die Kleiderberge in einem Sozialkaufhaus abzugeben. Dort können dann diejenigen, die auf eure Spenden angewiesen sind, für klitzekleines Geld hoffentlich tolle, aber vor allem saubere und wärmende Kleidung erwerben. Das Sozialkaufaus Oxfam gibt es mittlerweile dreimal in Hamburg: Oxfam Shop Wandsbek, Oxfam Shop Hoheluft & Oxfam Fashion Shop Ottensen.

Auch in eurer Stadt gibt es sicherlich tolle Organisationen, die jede Menge Unterstützung gebrauchen können.

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