BEAUTY

10 Tipps für perfekt lackierte Nägel

6. Februar 2016

10 Tipps fuer perfekt lackierte Nägel - Beauty - duttmaedchen

Jede Frau kennt das: Ihr macht es euch abends auf der Couch so richtig gemütlich, schlürft einen Tee, guckt eure Lieblingsserie und ganz nebenbei könntet ihr euch eben schnell noch die Fingernägel passend zum morgigen Outfit für das absolut wichtige Meeting lackieren. Basecoat und den Farblack habt ihr bereits akribisch lackiert und in den letzten Zügen der Pinselstriche des Topcoats passiert das Unausweichliche …

… entweder ihr bekommt gerade totalen Heißhunger auf etwas Süßes oder ihr müsst urplötzlich ganz dringend auf die Toilette, dann ist Vorsicht angesagt. Bloß nirgends mit den frisch lackierten Fingernägeln anstoßen! Dellen und Absplitterungen sind strengstens verboten! Meistens jedoch vergeblich – verfalle ich nach dem Lackieren meiner Nägel nicht in eine mindestens zweistündige Schockstarre, dann kann ich mich auf unschöne Abdrücke, verrutschten Lack oder ein ähnliches Malheur einstellen. Was also tun? Ich zeige euch meine persönlichen Do’s & Don’ts quasi meine 10 Tipps für perfekt lackierte Nägel.

Ungepflegte Hände und Nägel sind für mich ein No-Go, nichts ist meiner Meinung nach schöner als einen wunderbar gepflegter Naturnagel. Aber ab und zu gehört ein wenig Farbe einfach dazu und nach mittlerweile 16 Jahren Übung, habe ich den Dreh mit dem richtigen Lackieren heraus: Learning by Doing sozusagen. Meine 10 Tipps für perfekt lackierte Nägel sollen euch helfen, eure Nägel ideal in Szene zu setzen:

  1. Der richtige Nagellackentferner: Ich benutze keinen bestimmten Nagellackentferner, um meine Nägel zu säubern. Wichtig ist aber, dass ihr einen ohne Aceton verwendet. Denn dieser chemische Bestandteil entzieht dem Nagel und auch der Nagelhaut einen großen Anteil an Feuchtigkeit und lässt eure Nägel schneller brüchig werden.
  2. Pflege ist das A & O: Nach jeder Nagellackentferner-Session niemals sofort neu lackieren, sondern erst einmal die Hände und Nägel ausreichend mit Pflege versorgen. Hierfür benutze ich gerne das Ultra Rich Hand Peeling von P2. Es entfernt überschüssige trockene Hautschüppchen und spendet Feuchtigkeit. Anschließend die Hände gut waschen, damit es mit dem Lackieren losgehen kann! Nach dem Lackieren unbedingt ein Nagelöl auftragen. Ich warte immer bis die Nägel komplett trocken sind und verwende dann großzügig mein Nagelöl von Alessandro. Absolute Liebe!
  3. Das Darunter ist genauso wichtig: Viele vernachlässigen gerne den Basecoat, auch ich habe phasenweise darauf verzichtet, weil ich dachte, dass die ganze Prozedur dadurch schneller gehen würde. Schneller ja – allerdings bezahlt man dafür dann mit unschönen verfärbten Nägeln und auch der Farblack hält nicht wirklich gut. Der Basecoat schützt euren Naturnagel und ist ein absolutes Muss! Momentan verwende ich den Instant Repair Nail Lacquer von Artdeco.
  4. Schichten, Schichten, Schichten: Basecoat, Farblack, Topcoat – eure Nagellack-Routine sollte aus mindestens drei Schichten bestehen. Je nach Nagellack-Typ sind es bei mir auch nicht selten mal vier Schichten: 1x Basecoat, 2x Farbe und 1x Topcoat. Aber bloß nicht alles non-stop hintereinander lackieren. Zwischen jeder Schicht bitte immer mindestens zwei bis fünf Minuten warten.
  5. Topcoat: Wenn wir schon bei den einzelnen Schichten sind, dann ist der Topcoat an dieser Stelle genau richtig. Ein wirklich guter Topcoat ist alles! Er spendet Feuchtigkeit, versiegelt den Farblack und macht diesen länger haltbar. Ich trage meinen Topcoat gerne etwas üppiger auf, damit auch alles lange schön und makellos aussieht. Mein aktueller Topcoat-Liebling ist der Miracle Gel von Sally Hansen.
  6. Ein Pinselstrich genügt: Die Farbe bloß nicht zu dick auftragen! Es reichen ein bis maximal zwei Pinselstriche pro Nagel. Die erste Schicht muss auch nicht gleich perfekt sitzen, kleine Fehler lassen sich hervorragend mit der zweiten Schicht kaschieren. Dünne Schichten trocknen besser und verhindern die Bildung von Luftbläschen.
  7. Kleine Ausbesserungen: Ist etwas daneben gegangen nicht gleich in Panik verfallen. Ein kleiner Fauxpas passiert immer mal wieder und lässt sich schnell ausbessern. Benutzt dafür am besten einen feinen Korrekturstift oder einen Q-Tip, den ihr vorher in Nagellackentferner tunkt.
  8. Geduld ist die Mutter der Porzellankiste: Mit Geduld haben wir Frauen es ja nicht gerade so. Aber wer schöne makellose Nägel haben möchte, muss eben warten! Meistens scheint der Nagellack nach 30 Minuten trocken zu sein – tatsächlich benötigt er aber 24 Stunden, um komplett durchzutrocknen!
  9. Die Dusche muss warten: Nach dem Lackieren der Nägel nicht gleich zu heiß duschen. Dadurch können sich kleine Blasen auf dem Lack bilden. Lieber mindestens eine Stunde warten und dann in die Nasszelle springen.
  10. Regelmäßig aussortieren: Mit der Zeit sammeln sich unzählige kleine Nagellack-Fläschchen an, die man in einem Leben kaum leer bekommen kann. Ihr solltet eure Nagellack-Sammlung regelmäßig alle zwölf Monate aussortieren, damit ihr ein ‘’Kippen’’ der Lacke vermeidet, denn spätestens dann wird er klumpig, lässt sich ungleichmäßig auftragen und verliert an Haltbarkeit.

12 Comments

  • Reply Maikie Makakie 7. Februar 2016 at 14:30

    Ein guter Artikel ! Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass der Lack ganze 24 Stunden braucht, um vollständig durchzutrocknen .. Na ja, man lernt nie aus 😉
    Trotzdem trage ich irgendwie nie nagellack, weil er trotz all solcher tipps immer viel zu schnell abblättert 🙁
    Vielleicht sind meine Nägel einfach zu „fettig“ geht das ? 😀 haha ich hab einfach das Gefühl, dass der Lack bei mir partou nicht hält..
    na ja, egal 🙂

    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag !

    • Reply duttmaedchen 8. Februar 2016 at 14:47

      Das mit den 24 Stunden habe ich auch erst durch meine Recherche für den Blogpost erfahren und war auch ganz erstaunt darüber! Ich trage eigentlich echt gerne Nagellack, aber ab und an fehlt mir einfach die Zeit dazu sie nach 2 Tagen ständig neu lackieren zu müssen Bei mir blättert der Lack oftmals auch relativ schnell wieder ab! Ein Teufelskreis
      Liebe Grüße und einen tollen Wochenstart

  • Reply Sabienes 7. Februar 2016 at 21:34

    Super, danke für den tollen Artikel! Ich habe echte Schwierigkeiten mit dem Lackieren der Nägel. Und natürlich habe ich nicht damit gerechnet, dass der Lack wirklich 24 Stunden trocknen muss.
    LG Sabienes

    • Reply duttmaedchen 8. Februar 2016 at 14:49

      Ich muss zugeben, dass ich bis vor 2 Jahren auch extreme Probleme mit dem Lackieren meiner Nägel hatte! Der Nagellack war immer überall, nur nicht auf den Nägeln und ständig hatte ich Abdrücke und Luftblasen! Wenn man sich aber ein wenig an die Tipps hält, dann wird es nach und nach immer besser!!!!
      Liebe Grüße ❤️

  • Reply Josephine 7. Februar 2016 at 23:25

    Hey du! Ich bin vom Herzen überzeugte Nagellackiererin 😀 Tolle Tipps von dir!
    Ich habe letzte Woche eine Top Coat von Manhatten gekauft, der mich total umhaut! Laut Deckel (ich glaub das ja nie so…): „Seals Manicure in seconds. Lasting shine“
    Aber Tatsache… Direkt nach dem Farblack draufgemacht und die Nägel waren nach spätestens 5 Minuten super durchgetrocknet. Nach 30 Minuten bin ich ins Bett und hatte am nächsten Tag immernoch klasse Nägel. Kann ich nur empfehlen!

    LG Josi

    • Reply duttmaedchen 8. Februar 2016 at 14:51

      Liebe Josi,

      danke für dein liebes Feedback Das mit dem Topcoat klingt ja super, den werde ich mir auch gleich mal in der Drogerie anschauen und testen! Bei solchen Dingen kann man ja nie genug haben

      Liebe Grüße ❤️

  • Reply Moppis Blog - Aus Freude. 8. Februar 2016 at 18:12

    Ich lackiere meine Nägel nie abends, weil man dann wirklich immer diese Bettbezug-Abdrücke drauf hat.

    Habe vor einer ganzen Weile auch schon Tipps zum Lackieren gepostet.

    http://moppis.blogspot.de/2014/10/tipps-zum-lackieren.html

    Viele Grüße,
    Moppi

    • Reply duttmaedchen 8. Februar 2016 at 19:54

      Ja, abends die Nägel zu lackieren ist echt wagemutig! Meistens fange ich auch schon späten Nachmittag damit an, dann sind sie abends nahezu trocken und ich wache ohne die unschönen Abdrücke auf!
      Vielen Dank auch für deinen schönen Blogpost und deine tollen Tipps ❤️

      Liebe Grüße

  • Reply Beauty and the beam 8. Februar 2016 at 18:26

    Tolle Tipps, die du da hast… Ich bin vor inzwischen 7,5 Jahren auf Gelnägel umgestiegen, da meine Nägel durch elendes Kauen so kurz war (Nagelbett max. 0,5 cm) da habe ich einfach etwas gebraucht, das meine Nägel sich erholen können.

    Den Tipp mit den Nagellack-Korrekturstiften finde ich allerdings nicht gut. Denn Nagellack in jeglicher Form trocknet den Nagel aus. Und gerade diese Korrekturstifte, mit denen man meistens an der Nagelhaut rummalt sind genau wie diese Schwammtöpfe Gift für die Nägel. Ich empfehle dann lieber Liquid Palisade/Liquid Tape oder wie man es sonst auch immer nennen möchte. Dazu habe ich auch einen Beitrag verfasst:
    https://beautyandthebeam.wordpress.com/2015/03/23/liquid-tape-das-kleine-helferlein-zum-lackieren/
    Allerliebst
    Mona

    • Reply duttmaedchen 8. Februar 2016 at 19:59

      Liebe Mona,

      vielen Dank für dein Feedback! Mit dem Korrekturstift hast du natürlich recht 🙁 aber je Länger man übt, umso weniger muss man dann noch korrigieren! Deshalb habe ich persönlich kaum noch Probleme mit dem Korrekturstift zu „arbeiten“! Dieses Liquid Tape kannte ich bis eben gar nicht, klingt aber auf jeden Fall sehr spannend und das werde ich definitiv mal ausprobieren! Danke für diesen tollen Tipp ❤️ Gelnägel hatte ich auch eine Zeit lang, allerdings hatte ich sie dann irgendwann nicht mehr, da es mir auf Dauer doch etwas zu teuer war und meine ganzen Nägel wurden dadurch erheblich geschädigt :(((( deshalb trage ich seit 1,5 Jahren jetzt wieder meine Naturnägel. Dabei finde ich Gelnägel soooo schön!

      Liebe Grüße

  • Reply FashionqueensDiary 11. Februar 2016 at 16:32

    Sehr schöner Beitrag! Ich lackiere mittlerweile auch (fast^^) immer mit Basecoat. Auf Topcoat verzichte jedoch tatsächlich.. Zum einen weil ich viele Sand-, Matt- und Lederlacke habe die einfach „oben ohne“ sein müssen und zweitens weil ich noch keinen Topcoat gefunden habe, der die Haltbarkeit tatsächlich verlängert.

    Lackiert wird bei mir fast nur noch, wenn ich am PC sitze. Dann hat der Lack genug Zeit zum trocknen und die Wahrscheinlichkeit mir da noch eine Macke reinzuhauen ist quasi nicht vorhanden 😉

    LG

    • Reply duttmaedchen 15. Februar 2016 at 18:06

      Danke für dein Feedback 🙂

      Ja, bei solchen Effektlacken bietet es sich natürlich an auf den Topcoat zu verzichten! Aber ich finde auch, dass gerade diese auch ohne Überlack viel besser halten als ‘’normaler’’ Nagellack! Mittlerweile lackiere ich meine Nägel auch immer schon nachmittags, damit sie genug Zeit zum Trocknen haben und ich keine lästige Abdrücke bekomme!!! Aber manchmal bin ich einfach zu faul und dann muss ich nochmal kurz vorm schlafen ran 🙁

      Liebe Grüße

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